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Leider nein. Früher hiess das Fach 'Geschichte der germanischen Sprachen'. Gelegentlich hört man auch die Namen 'Altgermanistik' oder 'germanische Philologie'.
Da du in der Wahl deiner Veranstaltungen relativ frei bist, kannst du selber Schwerpunkte setzen. Im Vordergrund steht aber auf jeden Fall das Erlernen altgermanischer Sprachen (insbesondere Pflichtsprachen sind Althochdeutsch, Altenglisch, Altnordisch und normalerweise auch Gotisch; daneben gibt es regelmässig Angebote für Altsächsisch, Altfriesisch und für Trümmersprachen (Langobardisch, etc.)) und das Arbeiten mit altgermanischen und lateinischen Originaltexten. Daneben kannst du deinen Schwerpunkt auch auf altertumskundliche Themen legen, die durch die VGS, die Archäologie oder das historische Seminar angeboten werden.
Informationen zum Studium der Niederlandistik findest du auf http://www.ds.uzh.ch/Studium/MA/Niederlandistik/ .
Wenn du beispielsweise ein linguistisches Problem hast, Tipps für die Literaturrecherche brauchst oder eine andere Frage zum fachlichen Inhalt der VGS hast, kannst du dich – neben den Dozenten – jederzeit an uns wenden. Wir haben Kontakt zu vielen älteren VGS-Studenten und können dir sicherlich jemanden vermitteln, der mit dem entsprechenden Themenbereich schon vertraut ist.
Für komplexere Fragen bez. VGS wendest du dich am besten direkt an Dr. Mirjam Marti Heinzle oder Dr. Stefan Savic, unsere Fachkoordinatoren.
Fragen zur Niederlandistik beantwortet dir gerne Dr. Andreas Krogull.
Ansonsten versuchen auch wir gerne, dir zu helfen. Wir haben Erfahrung mit Problemen aller Art: Vereinbarkeit von Studium und Nebenjob, Wahl von Haupt- und Nebenfach, Modulbuchung, Prüfungen, Tutorate, etc.
Das Nichtbestehen eines Leistungsnachweises aufgrund von Absenzen ist nicht mehr möglich. Präsenz ist aber weiterhin erforderlich, da der relevante Stoff in der Veranstaltung behandelt wird und der Workload Teil des Leistungsnachweises ist.
Die Tutorate zu den jeweiligen Einführungsveranstaltungen sind sehr empfehlenswert. Dies insbesondere deshalb, da dort Lautgesetze, die im Kurs behandelt werden, praktisch geübt werden können. Ein solches Training hilft zu einem besseren Verständnis und zum besseren Memorieren des Stoffes, was insbesondere für die VGS, die fortan mit diesen Lautgesetzen arbeitet, absolut wesentlich ist. Viele VGS- oder NL-Studenten der höheren Semester bieten solche Tutorate an. Eine Liste findest du hier: Link
Das DS finanziert jedes Semester zwei freie Tutorate für die Fachvereine. Die Idee ist es, dass man in diesem Rahmen ein Thema bearbeiten kann, welches nach der Meinung der Studierenden im offiziellen Curriculum der UZH fehlt oder zu kurz kommt. Bisher haben wir vom Fachverein häufig Tutorate zur Übersetzung altsprachlicher Texte (Altenglisch, Altsächsisch, Gotisch, etc.) durchgeführt, um die gelernten Sprachen aufzufrischen. Selbstverständlich sind aber auch andere Themen interessant. Auf unserer Website kannst du dich jeweils über das aktuelle und die vergangenen Tutorate informieren. Link
Neben der Germanistik, Anglistik oder Skandinavistik wären die Indogermanistik, die allgemeine Linguistik oder beispielsweise Literaturfächer, die mit der VGS im Zusammenhang stehen, eine gute Wahl. Für historisch Interessierte liegen Geschichte, prähistorische Archäologie oder, während des Masters, Mediävistik (diese kann nur als erstes oder zweites Hauptfach studiert werden) nahe. Unter den derzeitigen VGS-Studenten sind Kombinationen mit Deutsch, Englisch, Skandinavistik, Geschichte oder Archäologie am häufigsten.