FAQ für Studienanfänger

Gibt es keinen kurzen prägnanten Namen für das Fach?

Leider nein. Früher hiess das Fach 'Geschichte der germanischen Sprachen'. Gelegentlich hört man auch die Namen 'Altgermanistik' oder 'germanische Philologie'.

Was tue ich ganz konkret in den nächsten Jahren, wenn ich VGS studiere?

Da du in der Wahl deiner Veranstaltungen relativ frei bist, kannst du selber Schwerpunkte setzen. Im Vordergrund steht aber auf jeden Fall das Erlernen altgermanischer Sprachen (insbesondere Pflichtsprachen sind Althochdeutsch, Altenglisch, Altnordisch und normalerweise auch Gotisch; daneben gibt es regelmässig Angebote für Altsächsisch, Altfriesisch und für Trümmersprachen (Langobardisch, etc.)) und das Arbeiten mit altgermanischen und lateinischen Originaltexten. Daneben kannst du deinen Schwerpunkt auch auf altertumskundliche Themen legen, die durch die VGS, die Archäologie oder das historische Seminar angeboten werden.

Informationen zum Studium der Niederlandistik findest du auf http://www.ds.uzh.ch/Studium/MA/Niederlandistik/ .

Ich habe eine fachliche Frage (VGS oder HL). An wen kann ich mich wenden?

Wenn du beispielsweise ein linguistisches Problem hast, Tipps für die Literaturrecherche brauchst oder eine andere Frage zum fachlichen Inhalt der VGS hast, kannst du dich – neben den Dozenten – jederzeit an uns wenden. Wir haben Kontakt zu vielen älteren VGS-Studenten und können dir sicherlich jemanden vermitteln, der mit dem entsprechenden Themenbereich schon vertraut ist.

Wer beantwortet mir organisatorische Fragen, oder Fragen zum Studium?

Für komplexere Fragen bez. VGS und HL wendest du dich am besten direkt an Prof. Dr. Ludwig Rübekeil, den Fachkoordinatoren.

Fragen zur Niederlandistik beantwortet dir gerne lic. phil. Chris De Wulf.

Ansonsten versuchen auch wir gerne, dir zu helfen. Wir haben Erfahrung mit Problemen aller Art: Vereinbarkeit von Studium und Nebenjob, Wahl von Haupt- und Nebenfach, Modulbuchung, Prüfungen, Tutorate, etc.

Gilt am Deutschen Seminar eine Präsenzpflicht?

Das Nichtbestehen eines Leistungsnachweises aufgrund von Absenzen ist nicht mehr möglich. Präsenz ist aber weiterhin erforderlich, da der relevante Stoff in der Veranstaltung behandelt wird und der Workload Teil des Leistungsnachweises ist.

Soll ich die Tutorate zu den Einführungsveranstaltungen besuchen?

Die Tutorate zu den jeweiligen Einführungsveranstaltungen sind sehr empfehlenswert. Dies insbesondere deshalb, da dort Lautgesetze, die im Kurs behandelt werden, praktisch geübt werden können. Ein solches Training hilft zu einem besseren Verständnis und zum besseren Memorieren des Stoffes, was insbesondere für die VGS, die fortan mit diesen Lautgesetzen arbeitet, absolut wesentlich ist. Viele VGS- oder NL-Studenten der höheren Semester bieten solche Tutorate an. Eine Liste findest du hier: Link

Was ist das ‚freie Tutorat‘?

Das DS finanziert jedes Semester zwei freie Tutorate für die Fachvereine. Die Idee ist es, dass man in diesem Rahmen ein Thema bearbeiten kann, welches nach der Meinung der Studierenden im offiziellen Curriculum der UZH fehlt oder zu kurz kommt. Bisher haben wir vom Fachverein häufig Tutorate zur Übersetzung altsprachlicher Texte (Altenglisch, Altsächsisch, Gotisch, etc.) durchgeführt, um die gelernten Sprachen aufzufrischen. Selbstverständlich sind aber auch andere Themen interessant. Auf unserer Website kannst du dich jeweils über das aktuelle und die vergangenen Tutorate informieren. Link

Welche Nebenfächer stehen fachlich nahe?

Neben der Germanistik, Anglistik oder Skandinavistik wären die Indogermanistik, die allgemeine Linguistik oder beispielsweise Literaturfächer, die mit der VGS im Zusammenhang stehen, eine gute Wahl. Für historisch Interessierte liegen Geschichte, prähistorische Archäologie oder, während des Masters, Mediävistik (diese kann nur als erstes oder zweites Hauptfach studiert werden) nahe. Unter den derzeitigen VGS-Studenten sind Kombinationen mit Deutsch, Englisch, Skandinavistik, Geschichte oder Archäologie am häufigsten.